wettbewerb    
  misfits – die currywurstbude wird gesellschaftsfähig
offener ideenwettbewerb zur gestaltung der alltagskultur

Kein anderes Lebensmittel wird so mit Berlin verbunden wie die Currywurst.
Das Nationalgericht der Hauptstadt an der Spree soll am 9. September 1949 zuerst von Herta Heuwer in ihrer Imbißbude am Stuttgarter Platz entdeckt worden sein. Hier eröffnete sie die »erste Currywurstbraterei der Welt«. Dem Lieblingsgericht der Deutschen und unseres Bundeskanzlers widmete Herbert Grönemeyer ein eigenes Lied. Dem Verzehr der Wurst werden sogar wundersame Kräfte im Kampf gegen Verdauungsstörungen und Alzheimer nachgesagt.

Doch die Gestaltung der »Bude« ist eher zweckorientiert, hier darf das Auge nicht mitessen. Oft genug werden die Verkaufsstände dieses Lebensmittels aus ästhetischen Gründen aus innerstädtischen Gebieten verbannt. Zudem ist das Gericht in seinem Pappteller nicht immer »schön« anzusehen. Ziel des Wettbewerbes ist es der Currywurstbude und ihrem schmackhaften Gericht ein neues gesellschaftsfähiges Outfit zu geben!

Wettbewerbsaufgabe: Entwickeln Sie ein Corporate Design rund um die Currywurst. Das Design soll enthalten: einen Currywurstverkaufsstand, die Form des Papptellers und des »Gäbelchens«, sowie die Gesamtpräsentation der Wurst auf dem Teller.

Jury: Markus Bader (Raumlabor Berlin, Architekt), Matthew Griffin (Deadline, Architekt), Jon von Wetzlar (Herausgeber des Buches: Die Kultur der Imbissbude),
Albert Weiss (Künstler).

» Ergebnisse des Wettbewerbes